Am 11. März stimmen die Luzerner Bürgerinnen und Bürger über die von den Grünen lancierte Pauschalbesteuerungsinitiative ab. Ein breit abgestütztes Komitee bestehend aus CVP, FDP.Die Liberalen, Grünliberalen, dem Gewerbeverband des Kantons Luzern und der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz spricht sich nun klar für ein NEIN zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung aus. Es steht für den Gegenvorschlag des Kantonsrats ein, der die Pauschalbesteuerung verschärfen will.
Somit sind sich alle bürgerlichen Kräfte (SVP, FDP, GLP, CVP und Verbände) einig: Schaffen wir die Pauschalbesteuerung ab, verlieren wir alle.
Die Initiative gefährdet unseren Standort
Für das Komitee steht ausser Frage, dass wir den Kanton Luzern schwächen, wenn wir die Pauschalbesteuerung abschaffen. Die Gefahr, dass diese Steuerzahlende weiter ziehen, ist gross. Dies insbesondere deshalb, weil Niedrigsteuerkantone Luzern umgeben, welche ohne Ausnahme die Pauschalbesteuerung kennen. Diese Kantone werden von der Abschaffung profitieren.
Die Initiative entzieht wichtige Steuereinnahmen
Pauschalbesteuerte sind für den Kanton wichtige Steuerzahlende, da sie beträchtliche zusätzliche Steuereinnahmen bei geringem Aufwand einbringen. Luzern kann auf diese Einnahmen nicht verzichten. Der Gegenvorschlag sorgt aus Sicht des Komitees dafür, dass Luzern wichtige Steuerzahlende nicht verliert.
Die Initiative schwächt unser Gewerbe
Pauschalbesteuerte tragen zum Wohl des Kantons bei: Sie tätigen hohe Konsumausgaben und sind gewillt, grosszügige Spenden für kulturelle Zwecke (KKL, Kunstmuseum) zu leisten. Das kommt den Luzerner KMU zugute. Eine Abschaffung der Pauschalbesteuerung schwächt deshalb unser Gewerbe.
Gegen das drohende Eigengoal kämpft folgendes Co-Präsidium:
Wüest Franz Kantonsrat CVP
Graber Michèle Kantonsrätin GLP
Heer Andreas Kantonsrat FDP
Howald Felix Direktor Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz
Scheidegger Ruedy Präsident Gewerbeverband Kanton Luzern
